Square Foot Gardening heißt das Zauberwort

Irgendwann kam ich auf die Idee meine Reihenansaat in Rechtecke umzuwandeln, irgendwo hatte ich davon gehört. Seit gestern weiß ich, dass es eigentlich Quadrate sein müssten. Und das ganze nennt sich dann “ Square Foot Gardening “ auf deutsch „Gärtnern im Quadrat“.

Problemstellung

Nach dem unsere Hochbeete eingezogen sind und ich angefangen hatte dort Gemüse auszusähen, stellt ich schnell fest irgendwie ist das nicht das Gelbe vom Ei. Nehme ich mal das Beispiel Radieschen. Ich hatte nie die komplette Reihe (1,20m) mit einmal ausgesät, sonst hätten wir entweder eine Radieschenschwämme oder -ebbe gehabt. Also wurde die Bahn gedrittelt und immer einen Stab gesteckt bis wohin gesät war. Den Abstand zu den einzelnen Pflanzen untereinander versuchte ich einzuhalten, aber ich fand den Abstand der Reihen zu den anderen einfach zu groß. Das Unkraut freute sich und sprieß. Auch meine Radieschenreihe wurde im noch freien Bereich besetzt, nur nicht von der gewünschten Pflanze.

Erster Versuch 2017

Nach dem ich nun irgendwie auf die Idee gestoßen bin. Ließ diese mich nicht mehr los und verlangte nach der Umsetzung. Das doch relativ große Hochbeet (1,20 x 2,50m) wurde in Rechtecke untergliedert. Ich hatte mir zwar Gedanken gemacht, wie groß die Rechtecke sein könnten. Aber ob die Größe optimal war konnte ich nicht beurteilen. So teilte ich das ganze in Flächen mit den Maßen 0,2 x 0,5m bzw. auf dem einen Hochbeet waren es noch 2 Reihen á 0,1 x 0,5m.

Der Pflanzplan war schnell gemacht, dabei achtete ich sehr auf die Verträglichkeit der Pflanzen untereinander. Durch die Rechtecke hatten die Pflanzen meist 4 Nachbarn die berücksichtigt werden mussten. Meine Auswahl an Pflanzen hielt sich in Grenzen, ich achtete darauf was wir gerne aßen. Deswegen wiederholen sich die Felder des Öfteren und es war einfacher mit der Kombinationsbildung.

Pflanzplan 2017
Pflanzplan 2017

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Größe der Rechtecke suboptimal war. Die Länge an sich werde ich beibehalten, nur die Breite wird verändert. Da sind 10 bzw. 20 cm eindeutig zu wenig um den Pflanzen optimalen Raum zuschaffen. Stellenweise war ich auch sehr fleißig mit dem aussäen, dass die Pflanzen sehr eng standen. Vor allem bei der Roten Bete, aber da muss ich zu meiner Verteidung sagen, ich habe mich einfach nicht getraut nur den stärksten Sämling zu erhalten. Auch mein Versuch die Erbsen nach unten ranken zu lassen klappt nicht, der Phototropismus war einfach stärker.

Square Foot Gardening heißt das Zauberwort

Nun bin ich gestern, dank Pinterest auf der Seite von Mica gelandet. Sie beschäftigt sich in ihrem Garten mit dem Square Foot Gardening und hat mich neugierig gemacht.

Ich bin also mit meinen bisherigen Gedanken nicht auf dem Holzweg, Ziel ist es dieses Jahr die Rechtecke auf 30 x 50 cm zu vergrößern. Weiterhin will der Weibermann mir eine Bewässerung einbauen um Zeit zu sparen, die ich dann für andere Bereich nutzen kann. Beim weiteren googlen nach dem Thema Square Foot Gardening hatte ich auch gesehen, dass man mit Saatschablonen arbeiten könnte. Diese Idee behalte ich erst einmal im Hinterkopf, denn ich weiß ehrlich nicht aus welchem Material ich diese machen soll. Sollten ja eine Weile halten und nicht ständig erneuert werden müssen.

Dann heißt es jetzt erst einmal die Zeit nutzen und einen neuen Pflanzplan erstellen, denn der Frühling kommt bestimmt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.