Hochbeete ziehen in unseren Garten ein

Schon 2015 war der Weibermann fleißig und baute mir 2 schöne große Hochbeete, nicht das ich schon so alt wäre.  Aber die sind echt super zum bearbeiten. Vor allem während der Schwangerschaften, brauchte ich mich nicht unnötig bücken und konnte trotzdem noch etwas machen. Da wir leider mit Sandboden „bestraft“ sind wollten wir zu mindest unsere Anbaumöglichkeiten erweitern. Da beim Sandboden ja förmlich das Wasser durchrinnt, hofften wir auch hier auf eine Verbesserung.

Technische Daten und deren Innenleben oder doch eher Eigenleben?

Die Hochbeete sind jeweils 1,20 x 2,50m. Befüllt mit allem was der Garten so geboten hat, Schnittgut vom Gehölz- bzw. Heckenschnitt, Reste vom Kompost, uvm. Um das Holz noch vor dem aufgefüllten Erdreich zuschützen, habe wir die Konstruktion mit Noppenbahn ausgestellt. Diese mit ein paar Schrauben fixiert, was leider beim Verfüllen trotzdem mit abgerutscht ist, aber es soll ja den Zweck erfüllen.

Wir hatten beide mit Erde verfüllt und lagenweise verdichtet um starke Senkungen zu verhindern, aber schon 2017 haben wir wieder etwas nachgefüllt.

Was wurde 2017 geerntet?

Weiterhin hatte ich im vergangenen Jahr meine Anbaustrategie geändert, weg von den bisherigen Reihen hinzu Rechtecken um mehr Vielfalt reinzubringen bzw. gegenseitige Unterstützung der Pflanzen. Meinen Plan habe ich mit CAD gezeichnet, geht genauso einfach nur mit PowerPoint. Ausgedruckt und laminiert, damit auch die Weiberoma weiß was da für ein „Unkraut“ aufgeht.

Einen Teil hatte ich als Jungpflanzen, Steckzwiebeln oder Saatgut gekauft und ausgebracht. Ich habe sogar vorgezogene Möhren gepflanzt, weil die Saat bisher nicht aufgegangen war. Dasselbe Pech hatte ich auch bei der Saat vom Lauchzwiebeln, Feldsalat, Schnittlauch, Schnittknoblauch und auch der Chinakohl wollte dieses Jahr nicht so recht. Ehrlich gesagt hatte ich mir überhaupt keine wirklichen Gedanken über die Größe meiner Rechtecke gemacht. Aber schnell festgestellt diese sind einfach zu klein oder es sind zu viele Pflanzen in einem. Man lernt eben nur durch Probieren 😉 Auch musste ich feststellen das meine gedachten Buschbohnen, dann doch Stangenbohnen waren und da macht die Ernte auf dem Hochbeet gleich noch mehr Spaß.

Im Großen und Ganzen waren wir mit der Ernte im letzten Jahr zufrieden, wir haben viel Rote Beete geernet, Radieschen gehen auch immer. Die Kapuzinerkresse war am Schluss der Sieger im Beet und auch von den Zwiebeln zehren wir immer noch. Wobei ich wohl einige vergessen habe, denn da stehen noch eins-zwei im Hochbeet.

Wie geht´s weiter?

Für dieses Jahr ist eine Tröpfchenbewässerung geplant um die Beregnung von Hand zu ersetzen, denn mit 2 kleinen Mäusen hat man doch nicht immer Zeit. Auch die Anzahl der Rechtecke werden verringert bzw. die Größe vergrößert. Aber davon später mehr …

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